Masterplan Universitätsviertel mit städtebaulichen Perspektiven für ein Start-Up Ökosystem im universitären Umfeld
N 3 · Fraktionsantrag · 34. Sitzung
Zusammenfassung
KI GeneriertFür das Universitätsviertel in Linz soll ein neuer partizipativer Masterplan erarbeitet werden, der die Weiterentwicklung des Standorts mit Bevölkerung und wichtigen Stakeholderinnen abstimmt. Im Mittelpunkt stehen städtebauliche Perspektiven für universitätsnahe Start-Up-Ökosysteme, um Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Linz zu stärken. Als Anlass gelten die angekündigten Veränderungen im Linzer Norden, insbesondere rund um JKU, IT:U und die Regionalstadtbahn, die aus einem Guss geplant werden sollen. Die zuständigen Ressorts für Planung, Wirtschaft und Mobilität sollen dabei zusammenarbeiten und auch die Kosten über Budgetumschichtungen oder Folgejahre abdecken. Die Zuweisung an den Ausschuss für Planung, Integration und Verfassung wurde einstimmig angenommen.
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Ich darf mich hier ebenfalls als Erster zu Wort melden. Gemeinderat Rosenmayr, ja, du hast das historisch richtig aufgearbeitet und auf den ‚Masterplan Linz Nordost‘ hingewiesen. Ich habe ihn mir noch einmal ausdrucken lassen. Wie du richtigerweise sagst, ist er nie veröffentlicht worden, weil ich damals die Umwidmung gestoppt habe. Der Masterplan mit einem Abschlussbericht ist aber an sich fertig, verfügt über 80 Seiten, es gibt noch Pläne dazu. Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn wir das einmal im Ausschuss präsentieren und uns anschauen. Die Fläche, die dieser ‚Masterplan Linz Nordost‘ - so war der Arbeitstitel, nachher hat er ‚Wissen schaf(f)t Stadt - Dynamischer Masterplan Linz Nordost‘ geheißen - umfasst hat, war das besagte Grundstück, wo die IT:U geplant gewesen wäre, im Anschluss daran mit universitätsnahen Unternehmen und Start-Ups. Die andere Fläche, die wir uns angesehen haben, wären Bereiche auf dem Gebiet der JKU und auch beim Biologiezentrum gewesen. Eine weitere Fläche ist ein bisschen disloziert, im Süden davon, beim so genannten Donaufeld. Wir nennen es immer Soccafive-Fläche. Das haben wir uns angesehen und das ist auch geprüft worden. Das ist der Grund, warum ich auch in Abstimmung mit Eigentümervertreter*innen vor Ort am Donaufeld bin. Wir haben auch geschaut, dass wir die Streckenführung der Regionalstadtbahn dort etwas verändern können, um mehr Fläche zu gewinnen. Die Schiene würde dann nicht genau quer durchgehen, sondern ein bisschen nördlich verlaufen und einen Schlenkerer machen. Somit könnten wir mehr Fläche für ein sehr attraktives Gebiet gewinnen, wo Start-Ups und universitätsnahe Einrichtungen entstehen könnten. Das läuft jetzt gerade in der Prüfung der Regionalstadtbahn. Ich würde vorschlagen, dass wir das gerne einmal intensiver im Ausschuss diskutieren. Ich kann gerne diesen Abschlussbericht präsentieren und zuschicken, damit man sich das anschaut. Das meiste davon ist mittlerweile obsolet, muss man sagen, aber vielleicht generieren wir daraus noch ein bisschen Know-how für die weiteren Schritte. Ich schlage vor, diesen Antrag dem Ausschuss für Planung, Integration und Verfassung zuzuweisen.
Vielen Dank, ja, eine Zuweisung ist sicher sinnvoll, weil das auch ein Anstoß für einen Prozess in möglichst großer Kooperation sein soll. Danke für die Zusage, im Ausschuss als Zuhörer*in vielleicht eine Präsentation zu bekommen. Das wollte ich nur angemerkt haben, weil ich in diesem Ausschuss prinzipiell nicht dabei bin. Wenn wir dann auch die Unterlagen bekommen, lässt sich sicher einiges in einer gemeinsamen Arbeit für die Zukunft sicherstellen. Danke.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: ausschuss verwiesen
Die Zuweisung des Antrages an den Ausschuss für Planung, Integration und Verfassung wird einstimmig angenommen.