Schwimmkursoffensive für die Linzer Kinder

I 1 · Fraktionsantrag · 7. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz

Berichterstatter:

Ergebnis:ausschuss verwiesen

Zusammenfassung

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Gefordert wird eine Schwimmkursoffensive für Linzer Kinder, damit in den Sommerferien ausreichend kostengünstige Kurse für Nichtschwimmer und Schwimmanfänger angeboten werden. Begründet wird das mit den pandemiebedingten Ausfällen in Schulen und bei privaten Anbietern sowie der hohen Nachfrage, die das bestehende Angebot nicht decken kann. Als Umsetzung sollen die zuständige Sportreferentin, Linzer Schwimmvereine und private Anbieter gemeinsam ein Konzept ausarbeiten; als mögliche Kapazitäten werden auch die Bäder der Linz AG genannt. Die Kosten sollen durch Umschichtung im Budget bedeckt werden. Der Gemeinderat hat den Vorstoß einstimmig dem Ausschuss für Generationen, Soziales und Sport zugewiesen.

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Gemeinderätin Langbauer, BSc berichtet über den von der ÖVP-Gemeinderatsfraktion eingebrachten Antrag 343 # I 1 Schwimmkursoffensive für die Linzer Kinder und führt aus: „Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen, ich starte beim Tagesordnungspunkt I mit dem Antrag ‚Schwimmkursoffensive für die Linzer Kinder‘. Durch die Pandemie hat das Angebot an Schwimmkursen sowohl in den Schulen als auch von privaten Anbietern besonders gelitten. Die Nachfrage in Linz ist enorm und das Angebot kann mit dem Bedarf einfach nicht mehr mithalten. Private Anbieter alleine können die große Nachfrage nicht decken, sodass viele Kinder keine Möglichkeit haben, schwimmen zu lernen oder zu üben. Es benötigt nun ein deutlich größeres Angebot für Nichtschwimmer und Schwimmanfänger um aufzuholen, was in den vergangenen Jahren, auch durch Corona bedingt, verpasst wurde. In Linz sollten daher in den Sommerferien verstärkt Schwimmkurse stattfinden. In den Bädern der Linz AG gibt es jedenfalls ausreichend Kapazitäten, um den Linzer Kindern die wichtige Fähigkeit des Schwimmens zu vermitteln. Der Gemeinderat beschließt: „Die zuständige Sportreferentin, Vizebürgermeisterin Karin Hörzing, wird beauftragt, gemeinsam mit den Linzer Schwimmvereinen und privaten Anbietern ein Konzept auszuarbeiten und umzusetzen, mit dem Ziel in den Sommerferien ausreichend kostengünstige Schwimmkurse anzubieten, um möglichst vielen Kindern das Erlernen der lebensrettenden Fähigkeit Schwimmen zu ermöglichen. Die Bedeckung der Kosten soll durch Umschichtung im Rahmen des Budgets erfolgen.“ Ich bitte um Zustimmung.“ (Beifall ÖVP) Dazu liegen folgende Wortmeldungen vor: ## Gemeinderat Burgstaller: „Wir NEOS begrüßen diesen Antrag. Wir begrüßen auch das Beispiel, das es bereits in Wien gibt. Vizebürgermeister Wiederkehr hat erfolgreich die Schwimmoffensive ‚Wien schwimmt‘ eingeführt. Das Programm richtet sich an alle Kinder, die in den letzten drei Jahren die Volksschule besucht haben und wegen Corona keinen Schwimmkurs besuchen konnten. Die Kurse dauern zehn Tage und kosten 25 Euro. Wir stimmen diesem Antrag daher zu.“ ## Vizebürgermeisterin Hörzing: „Sehr geehrter Herr Bürgermeister, werte Kolleginnen und Kollegen, das Hauptproblem ist schon angesprochen worden, aufgrund der Pandemie einschränkungen konnten kaum oder keine Schwimmkurse in den Schulen stattfinden. Viele Kinder und Jugendlichen hatten daher keine Möglichkeit schwimmen lernen zu können. Selbstverständlich ist es ideal schwimmen zu lernen, bevor die Sommerzeit, die Hauptsaison für das Schwimmen kommt.“ Daher haben etablierte Anbieter in der Stadt Linz schon eine Schwimmkursoffensive gestartet. Diese hat in den Osterferien begonnen und läuft noch. Gemeinsam mit der Linz AG bzw. auch mit dem hauseigenen Bad der Privaten Pädagogischen Hochschule wurde absolut intensiv gearbeitet. Man kann sagen, dass wirklich alle möglichen Zeiten genutzt werden, um Kindern die Möglichkeit zu bieten, schwimmen erlernen zu können. Im Vergleich zu den Vorjahren gibt es im Juli und August ein verbessertes Angebot durch private Betreiber in der Linz AG. Ich darf noch einmal erwähnen, dass tatsächlich sehr intensive Bemühungen gemacht wurden, das nachzuholen, was aufgrund der Pandemie einschränkungen nicht möglich war. Ich glaube, dass es schon günstig ist auszuloten, was für Juli und August noch möglich ist, möchte aber schon darauf hinweisen, dass nicht alle Trainerinnen und Trainer hauptberuflich SchwimmlehrerInnen sind und in vielen Bereichen mit Studentinnen und Studenten zusammengearbeitet wird, die im Sommer bereits Ferialarbeiten angenommen haben. Egal ob privater Anbieter oder Sportverein, der Anspruch ist natürlich, gute Schwimmkenntnisse und auch ein Schwimmvermögen zu vermitteln. Es geht darum, tatsächlich Kompetenzen bieten zu können und nicht nur ans Wasser zu gewöhnen. Ein spannendes Spezifikum ist dazu gekommen, davon habe ich heute das erste Mal gehört: Immer mehr Eltern, die über einen eigenen Pool verfügen, treten an SchwimmtrainerInnen heran, dass sie im sogenannten Home-Swimming ihre Expertise zur Verfügung stellen. Nichts desto trotz, glaube ich, dass es ein sehr wichtiges Thema ist. Ich stehe dem auch sehr aufgeschlossen gegenüber und schlage vor, dies zur weiteren Ausarbeitung dem Ausschuss für Generationen, Soziales und Sport zuzuweisen.“ (Beifall SPÖ) Der Vorsitzende erteilt der Berichterstatterin das Schlusswort. ## Gemeinderätin Langbauer, BSc: „Danke für die Zuweisung oder hoffentlich Zuweisung zum Sozialausschuss. Ich glaube, es ist gut, wenn man unterschiedliche Kapazitäten nutzt, ob das jetzt SchwimmtrainerInnen sind oder auch StudentenInnen. Ich glaube, das Thema Bewegung und Sicherheit für die Linzer Kinder, kann da nie zu kurz kommen. Danke.“ (Beifall) Der Vorsitzende lässt nun über den Antrag abstimmen.
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Die zuständige Sportreferentin, Vizebürgermeisterin Karin Hörzing, wird beauftragt, gemeinsam mit den Linzer Schwimmvereinen und privaten Anbietern ein Konzept auszuarbeiten und umzusetzen, mit dem Ziel in den Sommerferien ausreichend kostengünstige Schwimmkurse anzubieten, um möglichst vielen Kindern das Erlernen der lebensrettenden Fähigkeit Schwimmen zu ermöglichen. Die Bedeckung der Kosten soll durch Umschichtung im Rahmen des Budgets erfolgen.
Wortmeldungen (3)EinblendenAusblenden

Wir NEOS begrüßen diesen Antrag. Wir begrüßen auch das Beispiel, das es bereits in Wien gibt. Vizebürgermeister Wiederkehr hat erfolgreich die Schwimmoffensive ‚Wien schwimmt‘ eingeführt. Das Programm richtet sich an alle Kinder, die in den letzten drei Jahren die Volksschule besucht haben und wegen Corona keinen Schwimmkurs besuchen konnten. Die Kurse dauern zehn Tage und kosten 25 Euro. Wir stimmen diesem Antrag daher zu.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, werte Kolleginnen und Kollegen, das Hauptproblem ist schon angesprochen worden, aufgrund der Pandemie einschränkungen konnten kaum oder keine Schwimmkurse in den Schulen stattfinden. Viele Kinder und Jugendlichen hatten daher keine Möglichkeit schwimmen lernen zu können. Selbstverständlich ist es ideal schwimmen zu lernen, bevor die Sommerzeit, die Hauptsaison für das Schwimmen kommt. Daher haben etablierte Anbieter in der Stadt Linz schon eine Schwimmkursoffensive gestartet. Diese hat in den Osterferien begonnen und läuft noch. Gemeinsam mit der Linz AG bzw. auch mit dem hauseigenen Bad der Privaten Pädagogischen Hochschule wurde absolut intensiv gearbeitet. Man kann sagen, dass wirklich alle möglichen Zeiten genutzt werden, um Kindern die Möglichkeit zu bieten, schwimmen erlernen zu können. Im Vergleich zu den Vorjahren gibt es im Juli und August ein verbessertes Angebot durch private Betreiber in der Linz AG. Ich darf noch einmal erwähnen, dass tatsächlich sehr intensive Bemühungen gemacht wurden, das nachzuholen, was aufgrund der Pandemie einschränkungen nicht möglich war. Ich glaube, dass es schon günstig ist auszuloten, was für Juli und August noch möglich ist, möchte aber schon darauf hinweisen, dass nicht alle Trainerinnen und Trainer hauptberuflich SchwimmlehrerInnen sind und in vielen Bereichen mit Studentinnen und Studenten zusammengearbeitet wird, die im Sommer bereits Ferialarbeiten angenommen haben. Egal ob privater Anbieter oder Sportverein, der Anspruch ist natürlich, gute Schwimmkenntnisse und auch ein Schwimmvermögen zu vermitteln. Es geht darum, tatsächlich Kompetenzen bieten zu können und nicht nur ans Wasser zu gewöhnen. Ein spannendes Spezifikum ist dazu gekommen, davon habe ich heute das erste Mal gehört: Immer mehr Eltern, die über einen eigenen Pool verfügen, treten an SchwimmtrainerInnen heran, dass sie im sogenannten Home-Swimming ihre Expertise zur Verfügung stellen. Nichts desto trotz, glaube ich, dass es ein sehr wichtiges Thema ist. Ich stehe dem auch sehr aufgeschlossen gegenüber und schlage vor, dies zur weiteren Ausarbeitung dem Ausschuss für Generationen, Soziales und Sport zuzuweisen.

Danke für die Zuweisung oder hoffentlich Zuweisung zum Sozialausschuss. Ich glaube, es ist gut, wenn man unterschiedliche Kapazitäten nutzt, ob das jetzt SchwimmtrainerInnen sind oder auch StudentenInnen. Ich glaube, das Thema Bewegung und Sicherheit für die Linzer Kinder, kann da nie zu kurz kommen. Danke.

Abstimmungsergebnis

Ergebnis: ausschuss verwiesen

Der Antrag wird einstimmig dem Ausschuss für Generationen, Soziales und Sport zugewiesen.