Schwimmkursoffensive für die Linzer Kinder
I 1 · Fraktionsantrag · 7. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz
Zusammenfassung
KI GeneriertGefordert wird eine Schwimmkursoffensive für Linzer Kinder, damit in den Sommerferien ausreichend kostengünstige Kurse für Nichtschwimmer und Schwimmanfänger angeboten werden. Begründet wird das mit den pandemiebedingten Ausfällen in Schulen und bei privaten Anbietern sowie der hohen Nachfrage, die das bestehende Angebot nicht decken kann. Als Umsetzung sollen die zuständige Sportreferentin, Linzer Schwimmvereine und private Anbieter gemeinsam ein Konzept ausarbeiten; als mögliche Kapazitäten werden auch die Bäder der Linz AG genannt. Die Kosten sollen durch Umschichtung im Budget bedeckt werden. Der Gemeinderat hat den Vorstoß einstimmig dem Ausschuss für Generationen, Soziales und Sport zugewiesen.
AntragstextEinblendenAusblenden
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Wortmeldungen (3)EinblendenAusblenden
Wir NEOS begrüßen diesen Antrag. Wir begrüßen auch das Beispiel, das es bereits in Wien gibt. Vizebürgermeister Wiederkehr hat erfolgreich die Schwimmoffensive ‚Wien schwimmt‘ eingeführt. Das Programm richtet sich an alle Kinder, die in den letzten drei Jahren die Volksschule besucht haben und wegen Corona keinen Schwimmkurs besuchen konnten. Die Kurse dauern zehn Tage und kosten 25 Euro. Wir stimmen diesem Antrag daher zu.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, werte Kolleginnen und Kollegen, das Hauptproblem ist schon angesprochen worden, aufgrund der Pandemie einschränkungen konnten kaum oder keine Schwimmkurse in den Schulen stattfinden. Viele Kinder und Jugendlichen hatten daher keine Möglichkeit schwimmen lernen zu können. Selbstverständlich ist es ideal schwimmen zu lernen, bevor die Sommerzeit, die Hauptsaison für das Schwimmen kommt. Daher haben etablierte Anbieter in der Stadt Linz schon eine Schwimmkursoffensive gestartet. Diese hat in den Osterferien begonnen und läuft noch. Gemeinsam mit der Linz AG bzw. auch mit dem hauseigenen Bad der Privaten Pädagogischen Hochschule wurde absolut intensiv gearbeitet. Man kann sagen, dass wirklich alle möglichen Zeiten genutzt werden, um Kindern die Möglichkeit zu bieten, schwimmen erlernen zu können. Im Vergleich zu den Vorjahren gibt es im Juli und August ein verbessertes Angebot durch private Betreiber in der Linz AG. Ich darf noch einmal erwähnen, dass tatsächlich sehr intensive Bemühungen gemacht wurden, das nachzuholen, was aufgrund der Pandemie einschränkungen nicht möglich war. Ich glaube, dass es schon günstig ist auszuloten, was für Juli und August noch möglich ist, möchte aber schon darauf hinweisen, dass nicht alle Trainerinnen und Trainer hauptberuflich SchwimmlehrerInnen sind und in vielen Bereichen mit Studentinnen und Studenten zusammengearbeitet wird, die im Sommer bereits Ferialarbeiten angenommen haben. Egal ob privater Anbieter oder Sportverein, der Anspruch ist natürlich, gute Schwimmkenntnisse und auch ein Schwimmvermögen zu vermitteln. Es geht darum, tatsächlich Kompetenzen bieten zu können und nicht nur ans Wasser zu gewöhnen. Ein spannendes Spezifikum ist dazu gekommen, davon habe ich heute das erste Mal gehört: Immer mehr Eltern, die über einen eigenen Pool verfügen, treten an SchwimmtrainerInnen heran, dass sie im sogenannten Home-Swimming ihre Expertise zur Verfügung stellen. Nichts desto trotz, glaube ich, dass es ein sehr wichtiges Thema ist. Ich stehe dem auch sehr aufgeschlossen gegenüber und schlage vor, dies zur weiteren Ausarbeitung dem Ausschuss für Generationen, Soziales und Sport zuzuweisen.
Danke für die Zuweisung oder hoffentlich Zuweisung zum Sozialausschuss. Ich glaube, es ist gut, wenn man unterschiedliche Kapazitäten nutzt, ob das jetzt SchwimmtrainerInnen sind oder auch StudentenInnen. Ich glaube, das Thema Bewegung und Sicherheit für die Linzer Kinder, kann da nie zu kurz kommen. Danke.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: ausschuss verwiesen
Der Antrag wird einstimmig dem Ausschuss für Generationen, Soziales und Sport zugewiesen.