Bäume und Büsche für die Obere Donaulände

K 17 · Fraktionsantrag · 8. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz

Berichterstatter:

Ergebnis:abgelehnt

Zusammenfassung

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Für die Obere Donaulände zwischen der Nibelungenbrücke und St. Margarethen soll eine Untersuchung zur Bepflanzung mit Bäumen und Büschen veranlasst werden. Begründet wird das mit dem langen, derzeit nur grasbewachsenen Uferabschnitt, der als heißer Aufenthalts- und Freiraum mit Potenzial für Spaziergänge, Joggen und Verweilen beschrieben wird. Vorgesehen war eine Zusammenarbeit mit der Via Donau; die Ergebnisse zu Machbarkeit, Kosten und Gesprächen sollten im Ausschuss berichtet werden. Als Finanzierung wurden Umschichtungen im Budget genannt. Der Vorstoß wurde bei Stimmenthaltung mehrerer Fraktionen mit Stimmenmehrheit abgelehnt.

Schlagwörter (10):obere donauländebepflanzungbäumebüscheufergestaltungstadtklimafreiraumradwegplanungvia donaubudgetumschichtung
AntragstextEinblendenAusblenden
Gemeinderat Potocnik berichtet über den von der LinzPlus-Gemeinderatsfraktion eingebrachten Antrag ## K 17. Bäume und Büsche für die Obere Donaulände und führt aus: „Danke Herr Bürgermeister, dieser Antrag geht sehr schnell. Es geht um die Obere Donaulände, das ist der Abschnitt von der Nibelungenbrücke bis nach Margarethen. Dort ist auffällig, dass ein ziemlich langes Grünband – es sind fast zwei Kilometer, 1,8 Kilometer sind es, nicht mit Bäumen bepflanzt ist. Dort ist einfach nur Gras und dort ist es sehr heiß. Das ist eigentlich schade, weil andere Ufer im städtischen Raum zeigen, dass es sehr leicht möglich wäre, dort Bäume zu pflanzen. In Wirklichkeit ist das ein sehr schöner Raum, ein schöner Weg zum Joggen, um nach St. Margarethen zu spazieren oder auch als Aufenthaltsort zum Fischen oder am Wasser. Das ist ein Ort, den wir brachliegen lassen. Mir ist bewusst, dass wir da nicht zuständig sind, ich glaube aber, dass wir dieses Potenzial heben sollten. Was auch noch wichtig ist, die Autos – jeder der dort schon einmal war, wird das bemerkt haben – und die stark befahrene Straße oben stören nicht weiter, weil diese drei, vier Meter Höhenunterschied dazu führen, dass der Schall kaum beeinträchtigt. Ich lese kurz den Antragstext vor: Der Gemeinderat beschließe: „Stadträtin Eva Schobesberger möge in Zusammenarbeit mit der Via Donau eine Untersuchung zur Bepflanzung der Oberen Donaulände zwischen St. Margarethen 528 und der Nibelungenbrücke veranlassen, und die Ergebnisse dieser Untersuchungen, Machbarkeit, Kosten und Gespräche mit der Via Donau im Ausschuss berichten. Bedeckungsvorschlag: Etwaige Kosten können durch Umschichtungen im Budget gedeckt werden. Ich bitte um Zustimmung.
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Der Gemeinderat beschließe: „Stadträtin Eva Schobesberger möge in Zusammenarbeit mit der Via Donau eine Untersuchung zur Bepflanzung der Oberen Donaulände zwischen St. Margarethen 528 und der Nibelungenbrücke veranlassen, und die Ergebnisse dieser Untersuchungen, Machbarkeit, Kosten und Gespräche mit der Via Donau im Ausschuss berichten. Bedeckungsvorschlag: Etwaige Kosten können durch Umschichtungen im Budget gedeckt werden. Ich bitte um Zustimmung.
Wortmeldungen (2)EinblendenAusblenden

Meine sehr geehrten Damen und Herren, es gehört sicher etwas gemacht an der Oberen Donaulände. Wir haben dieses Thema auch im letzten Planungsausschuss gehabt. Wir waren uns alle einig, dass das größer gedacht gehört und die Sache mit ein paar Büschen und Bäumen sicher nicht abgetan ist, dafür braucht es ein gesamtes Konzept.

Vielen Dank. Ich möchte neben der Wortmeldung von der Frau Kollegin Sommer noch auf einen anderen Aspekt zurückkommen. Wie wir wissen, wird ja zwischen St. Margarethen und der Nibelungenbrücke ein Radweg geplant, für die Planung und Umsetzung ist das Land Oberösterreich zuständig. Sprich, wir haben da neben der via Donau auch das Land Oberösterreich als Planerin mit im Boot. Insofern wäre es hier zweckmäßig, sich an das Land Oberösterreich zu wenden und zu erfragen, inwieweit hier ein Baumpflanzungskonzept mitberücksichtigt wird, bzw. das auch anzuregen oder es wäre möglich, eine Resolution an das Land zu stellen, der wir, denke ich einmal, zustimmen würden. Vielen Dank.

Abstimmungsergebnis

Ergebnis: abgelehnt

Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von SPÖ (20), ÖVP (9), Die Grünen (9), FPÖ (9), NEOS (2) und MFG (2) mit Stimmenmehrheit abgelehnt.