3D-Stadtmodell für neue Großprojekte nutzen

K 4 · Fraktionsantrag · 8. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz

Berichterstatter:

Ergebnis:ausschuss verwiesen

Zusammenfassung

KI Generiert

Das 3D-Stadtmodell von Linz soll für große und sensible Bauprojekte stärker genutzt werden, damit Planungen realistisch und für Laien anschaulich dargestellt werden. Vorgesehen ist, Projekte in die digitale Umgebung einzubetten und damit interessierte sowie betroffene Linzerinnen und Linzer und Bürgerinitiativen besser einzubeziehen. Als mögliche Einsatzorte werden auch Präsentationen im Deep Space im AEC sowie eine Nutzung als Beurteilungshilfe für Jury- und Ausschusssitzungen genannt. Begründet wird dies mit mehr öffentlicher Information, größerer Akzeptanz bei neuen Bauvorhaben und einer Vorreiterrolle im Programm „Digitales Linz“. Der Gemeinderat verwies das Vorhaben einstimmig an den Ausschuss für Planung und Liegenschaften.

Schlagwörter (10):3d-stadtmodelldigitale stadtmodellebauprojektestadtplanungbürgerbeteiligungvisualisierungplanungsprozesseentscheidungsprozessedigitales linzakzeptanz
AntragstextEinblendenAusblenden
Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Kolleginnen und Kollegen, Linz hat ein tolles 3D-Stadtmodell mit Funktionen wie beispielsweise Fußgängerperspektiven, einer Anzeige von Verschattungen und 64.000 abgebildete Bauwerken. In der letzten Ausschusssitzung haben wir durch den Geschäftsbereich Planung, Technik und Umwelt (PTU) eine tolle Vorstellung bekommen. Das 3D-Stadtmodell hätte aber weiteres großes Potenzial, wenn sich die Bevölkerung, insbesondere bei sensiblen großen Bauprojekten, eine bessere Vorstellung von Planungsprojekten machen könnte und nicht von optisch meist verschönerten Renderings getäuscht bzw. verunsichert wird. In diesem Fall ist ein Mehr nämlich auch mehr, denn mehr öffentliche Informationen würden zu mehr Akzeptanz bei neuen Bauvorhaben führen. Im Sinne des Programmes ‚Digitales Linz‘ könnte Linz bei einer intensiveren Nutzung des 3D-Modells als Instrument für Planungs-, Beteiligungs- und auch Entscheidungsprozesse eine Vorreiterrolle einnehmen. Nachdem in der letzten Periode trotz einstimmiger Ausschusszuweisung durch den Gemeinderat keine wirksame Beschlussfassung vorgelegt wurde, bitte ich um einen neuerlichen Beschluss bezüglich Visualisierung großer Bauprojekte in das 3D-Stadtmodell, um eine aktivere Einbeziehung interessierter Linzer*innen zu ermöglichen. Der Gemeinderat beschließe:
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Für eine bessere und aktive Einbindung von interessierten und betroffenen Linzerinnen und Linzern und Bürgerinitiativen in große oder sensible Bauprojekte sollen die Möglichkeiten der digitalen Stadtmodelle (3d.linz.at) und die Integrierung der Projekte in die Umgebung zur besseren, realistischeren und auch für Laien anschaulichen Präsentationen (z.B. auch im Deep Space im AEC) genützt werden. Die gesamthafte Sicht und die freie Wahl der Betrachtungswinkel könnte auch eine Beurteilungshilfe für Jury- und Ausschusssitzungen sein. Die Bedeckung der Kosten soll durch Umschichtung im Rahmen des Budgets erfolgen bzw. durch entsprechend vorgesehenen Mittel in den kommenden Budgets sichergestellt werden.
Wortmeldungen (1)EinblendenAusblenden

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, werte Kolleginnen und Kollegen, ich teile die positiven Ansichten der Kollegin Langbauer, was das 3D-Stadtmodell betrifft. Es gibt aber natürlich – und das haben wir letztes Mal im Ausschuss auch diskutiert – technische und rechtliche Herausforderungen. Wir können das aber gerne noch einmal diskutieren und vertiefen. Deswegen stelle ich, so wie es nicht im Antragstext, aber in der Erläuterung beschrieben ist, den Antrag, dass dieser Antrag dem zuständigen Planungsausschuss neuerlich zur Beratung zugewiesen wird.

Abstimmungsergebnis

Ergebnis: ausschuss verwiesen

Der Antrag wird einstimmig dem Ausschuss für Planung und Liegenschaften zugewiesen.