Sparen im Asylwesen statt bei Familien und Pensionisten - Resolution

L 19 · Fraktionsantrag · 30. Sitzung

Berichterstatter:

Ergebnis:abgelehnt

Zusammenfassung

KI Generiert

Gefordert wird eine Änderung des Bundesbudgets, damit Familien, arbeitende Menschen und Pensionisten von weiteren Einsparungen verschont bleiben. Begründet wird dies mit gestiegenen Lebenserhaltungskosten, dem Wegfall des Kinderabsetzbetrags, der ausgesetzten Valorisierung der Kinderbeihilfe, fehlender Valorisierung der Mindestpension und höheren Krankenversicherungsbeiträgen. Gleichzeitig wird auf stark angestiegene Ausgaben im Asylwesen verwiesen, in denen Einsparungspotenzial gesehen wird. Die Bundesregierung soll daher dort stärker kürzen und nicht bei sozialen Leistungen für die eigene Bevölkerung. Die Resolution wurde mehrheitlich abgelehnt.

Schlagwörter (10):bundesbudgetfamilienförderungpensionistensozialleistungenasylweseneinsparungenlebenserhaltungskostenkrankenversicherungsbeiträgekinderbeihilfearmutsbekämpfung
AntragstextEinblendenAusblenden
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, werte Damen und Herren, wir haben heute schon gehört, dass Familien unter den gestiegenen Lebenserhaltungskosten oftmals besonders leiden. Kollegin Grün von der KPÖ hat das sehr gut geäußert. Was erleben wir allerdings jetzt aufgrund der prekären Finanzsituation, die die vergangene Bundesregierung hinterlassen hat? Familien werden weiter belastet, statt sie zu entlasten. Zum Beispiel durch den Wegfall des Kinderabsetzbetrages und durch die Aussetzung der Valorisierung der Kinderbeihilfe. Weil das noch nicht reicht, macht man bei den Pensionisten weiter. Da gibt es ebenso keine Valorisierung der Mindestpension. Auch die Krankenversicherungsbeiträge werden erhöht. Wir sagen, so geht das nicht weiter. Im Gegensatz dazu steigen die Kosten für das Asylwesen ins Unendliche. Wenn man sich die Kosten für die letzten zehn Jahre anschaut und wo diese hingegangen sind, dann ist das – so wie wir es sehen – nicht die richtige Richtung. Ich glaube, das haben sich die Menschen in Österreich nicht verdient. Wir sehen dort starkes Einsparungspotenzial. Deshalb soll die Bundesregierung dort, und nicht bei den eigenen Leuten, sparen. Ich bitte um Zustimmung.
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Der Gemeinderat beschließe folgende Resolution: Die Bundesregierung wird ersucht, das Bundesbudget dahingehend zu adaptieren, dass es zu keinen weiteren Einsparungen bei Familien, arbeitenden Menschen sowie Pensionisten kommt. Stattdessen sollen die stark angestiegenen Ausgaben im Asylwesen stärker eingedämmt werden.
Wortmeldungen (2)EinblendenAusblenden

Ich darf kurz für das Protokoll festhalten, dass sich die Sozialdemokratie bei diesem Antrag enthalten wird.

Das finde ich sehr schade. Ich freue mich trotzdem über die Zustimmung von jedem, der der Meinung ist, dass es wichtig ist, Familien unter die Arme zu greifen. Und dass es ein starkes Signal aus Linz ist, dies an die Bundesregierung zu senden.

Abstimmungsergebnis

Ergebnis: abgelehnt

Der Antrag wird mehrheitlich abgelehnt. Enthaltung: SPÖ (18), ÖVP (11), NEOS (2), ehem. MFG (2), LinzPlus (2), Gemeinderat Brandstetter Gegenstimme: Die Grünen (8), KPÖ (2)