Pleschingersee: Bewegungsflächen für unsere Jugendlichen schaffen - Resolution

T 15 · Fraktionsantrag · 27. Sitzung

Berichterstatter:

Ergebnis:abgelehnt

Zusammenfassung

KI Generiert

Am Pleschinger See soll die nordwestliche Wiese für Jugendliche und Familien als Sport- und Bewegungsfläche aufgewertet werden. Vorgesehen sind die Sanierung der Basketballkörbe, zwei fixe Fußballtore und weitere Angebote wie Tischtennistische, Boulder- oder Motorikelemente sowie ein überdachter Aufenthaltsbereich mit Leihgeräten. Begründet wird das mit dem schlechten Zustand der bestehenden Fläche und dem Bedarf an modernen Freizeitmöglichkeiten in einem dicht besiedelten Umfeld. Die LINZ AG und die zuständigen Ressorts sollten die Umsetzung in Zusammenarbeit prüfen und die Kosten durch Umschichtung im Budget decken. Die Zuweisung an die Ausschüsse und der Antrag selbst wurden mehrheitlich abgelehnt.

Schlagwörter (10):pleschingerseesportflächenjugendlichefamilienbasketballfußballtorebewegungsangebotefreizeitgestaltungwasserschutzgebietbudgetumschichtung
AntragstextEinblendenAusblenden
Wir werden uns noch einmal erfrischen und kommen jetzt zum Pleschinger See. Sehr geehrter Herr Bürgermeister, werte Gemeinderat*innen, liebe Linzer*innen, der Pleschinger See ist für sehr viele Linzer*innen, Sportbegeisterte, Jugendliche und Familien ein Top-Naherholungsgebiet. Aber was ist mit der Wiese im Nordwesten los? Diese ist ein trauriger Anblick. Da gibt es zwei in die Jahre gekommene Basketballkörbe. Einer liegt herum, der andere steht auf einer rauen, kaputten, viel zu kleinen Asphaltfläche. Dann stehen dort noch zwei kleine Fußballtore, aber irgendwie geht da mehr. Die lila markierte Fläche hat großes Potential als Sport- und Bewegungsanlage für unsere Jugendlichen. Die beiden roten Punkte sind die sanierungsbedürftigen Basketballkörbe. Foto: Google Maps Linz als echte Sportstadt sollte sportbegeisterten Jugendlichen und Familien moderne und vielfältige Bewegungsmöglichkeiten, möglichst verteilt auf das ganze Stadtgebiet, bieten. Besonders wichtig sind die immer dichter besiedelten Viertel rund um die Johannes Kepler Universität. Deshalb haben wir folgende Vorschläge: 1. Die Sanierung der Basketballkörbe mit festem Boden, aber kein Beton - unsere Knie werden es uns danken - und außerdem ein bisschen Sicherheitsabstand zu den Beachvolleyballplätzen. Derzeit entstehen dort durch die Sandverwehungen oft rutschige und gefährliche Situationen. 2. Es sollten zwei fixe Fußballtore aufgestellt werden wie im Hallenfußball, weil laut meinen Söhnen „Kicken ohne richtige Tore einfach fad ist“. Zudem braucht es weitere Freizeitangebote wie zum Beispiel Tischtennistische, eine Möglichkeit zu Bouldern oder ein kleiner Motorikpark. Manche träumen sogar von einem Sprungturm im See. 3. Ein weiterer Vorschlag wäre ein überdachter Aufenthaltsbereich für Regen- oder Hitzetage und ein Container mit Leihgeräten. In diesem könnten zum Beispiel Frisbees, Stelzen, sowie Seile und Badmintonschläger aufbewahrt werden, die man einfach ausborgen kann, damit niemand mit leeren Händen dort steht. Kurz gesagt, ein echtes Upgrade für den Pleschinger See, ist unserer Ansicht nach, dringend nötig und auch zeitgemäß. Nicht nur wir sehen das so, sondern es ist auch von mehreren Leuten an uns herangetragen worden. Deshalb fordern wir die dort zuständige LINZ AG und die zuständigen Ressorts auf, die dafür sehr gut geeignete Wiese im Nordwesten für die Zukunft sportlich fitter zu machen, vor allem für Familien und Jugendliche. Ich bitte um Zustimmung. Vielen Dank.
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Die LINZ AG wird gebeten in enger Zusammenarbeit mit den Ressorts für Sport und Grünflächen die Wiese im Nordwesten des Pleschinger Sees für sportliche Jugendliche und Familien attraktiver zu gestalten. Dazu sollen unter anderem die bestehenden Basketballkörbe saniert, verbessert oder zu einem ‚professionellen‘ Platz umgebaut, zwei fixe Fußballtore auf der Wiese errichtet und weitere Bewegungsangebote geschaffen werden. So soll das Areal aufgewertet und junge Menschen zur gesundheitsfördernden Bewegung animiert werden. Die Bedeckung der Kosten soll durch Umschichtung im Rahmen des Budgets erfolgen.
Wortmeldungen (2)EinblendenAusblenden

Sehr geehrte Damen und Herren, ich versuche das jetzt in der Kürze eines Reels zu machen. Ich spreche hoffentlich für alle Erwachsenen, wenn ich sage, dass wir alle froh sind, wenn Kinder und Jugendliche vom Handy wegkommen und die Zeit wirklich draußen im Freien sinnvoll verbringen und nicht dem nächsten TikTok-Trend nachjagen. Genau das ist zum Beispiel am Pleschinger See möglich, denn dort gibt es bereits eine Erholungsfläche für Sport und mehr. Und jetzt kommt eine wichtige Randnotiz für alle, die ihre Meinung vielleicht noch ändern möchten. Auf der ausgewiesenen Fläche, die du vorher erwähnt hast, kann auf jeden Fall nichts errichtet, versiegelt oder bebaut werden, denn das ist – im Zeichen von Social Media – ein #Wasserschutzgebiet. Deswegen enthalten wir uns hier. Dankeschön.

Renate Pühringer hat mich schon im Vorfeld gewarnt, dass des Öfteren Entscheidungen schwer nachvollziehbar sind, so auch diese. Und jetzt muss ich noch etwas nebenbei sagen. Ich finde es total störend, wenn so laut geredet wird, während man einen Antrag stellt. Das ist irritierend, einfach nur fürs Protokoll. Im Wahlkampf haben die Grünen und auch die SPÖ das Thema Familie und „eine Stadt für die Menschen“ in den Mittelpunkt gestellt. Umso schwerer ist es für mich nun nachzuvollziehen, warum sie bei diesem Antrag – den Pleschinger See für Familien und Jugendliche, besser zu machen – nicht mitgehen. Ja, es ist ein Wasserschutzgebiet, das stimmt. Aber es gibt tatsächlich viele Möglichkeiten und technische Lösungen, um den Schutz und sinnvolle Projekte zu vereinen. Ein riesiger Platz oder das Zubetonieren war von mir überhaupt nicht gefordert, weil es wirklich zahlreiche Alternativen gibt, die den Wasserschutz berücksichtigen. Übrigens, die Leichtathletikanlage am Freinberg zum Beispiel, ist – soweit ich mich erinnern kann – auch in einem Schutzgebiet gebaut worden. Ich frage mich jetzt gerade, ob ich eigentlich eine Zuweisung in einen Ausschuss beantragen kann, zum Beispiel in den Ausschuss für Sport bzw. Grünflächen. Wenn das okay ist, dann würde ich das gerne machen.

Abstimmungsergebnis

Ergebnis: abgelehnt

Die Zuweisung des Antrages an die Ausschüsse für Generationen, Soziales und Sport sowie Klima, Frauen, Stadtgrün und Bildung wird mehrheitlich abgelehnt. Enthaltung: SPÖ (21), Die Grünen (9), FPÖ (8), NEOS (2), Gemeinderätin Schachner/MFG Der Antrag wird mehrheitlich abgelehnt. Enthaltung: SPÖ (21), Die Grünen (9), FPÖ (8), NEOS (2), Gemeinderätin Schachner/MFG, KPÖ (2)