Pilotprojekt „Arbeit 50Plus“ in städtischen Unternehmen

H 3 · Fraktionsantrag · 4. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz

Berichterstatter:

Ergebnis:angenommen

Zusammenfassung

KI Generiert

Ein Pilotprojekt für Arbeit 50Plus in städtischen Unternehmen soll Arbeitsplätze für Menschen über 50 schaffen. Begründet wird das Vorhaben mit der weiterhin schwierigen Lage am Linzer Arbeitsmarkt und den geringen Chancen für langzeitarbeitslose Personen dieser Altersgruppe. Vorgesehen ist, dass die Sozialreferentin gemeinsam mit der Unternehmensgruppe der Stadt Linz Holding GmbH ein Programm erarbeitet und den zuständigen Gremien zur Beschlussfassung vorlegt. Die Finanzierung soll durch Umschichtungen im Budget sichergestellt werden. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen.

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Gemeinderat Grabmayr berichtet über den von der FPÖ-Gemeinderatsfraktion eingebrachten Antrag H 3 Pilotprojekt „Arbeit 50Plus“ in städtischen Unternehmen und führt aus: „Sehr geehrter Herr Bürgermeister, die Lockdown-Politik der Bundesregierung hat den Linzer Arbeitsmarkt immer wieder in prekäre Lagen gebracht. Obwohl die Zahl der Arbeitslosen mit Stand Dezember 2021 wieder etwas abgesunken ist, sind die Chancen für eine besonders von der Langzeitarbeitslosigkeit betroffene Gruppe, nämlich der Menschen der Altersgruppe 50Plus auf einen Arbeitsplatz weiterhin eher gering. Dabei ist gerade diese Gruppe von den sozialen Folgen einer längeren Arbeitslosigkeit besonders betroffen. Die drastischen Auswirkungen von Langzeitarbeitslosigkeit auf die körperliche und geistige Verfassung dieser Menschen ist bereits mehrfach wissenschaftlich erhoben und dokumentiert worden. Die Stadt Linz sollte hier nicht untätig bleiben und darauf hoffen, dass sich das Missverhältnis von freien Arbeitsplätzen und Arbeitskräften wieder von selbst oder durch Maßnahmen des Bundes, die vielleicht irgendwann kommen, wieder korrigieren könnten. Stattdessen könnte die Stadt Linz mit einem musterhaften Denken in den städtischen Unternehmen spezielle Jobangebote für Menschen über 50 Jahre schaffen. In diesem Zusammenhang stellt die Linzer FPÖ-Gemeinderatsfraktion folgende Resolution: Der Gemeinderat beschließe: ‚Die Sozialreferentin der Stadt Linz wird beauftragt, mit der Unternehmensgruppe der Stadt Linz Holding GmbH, ein Programm für die Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen über 50 zu erarbeiten und in weiterer Folge den jeweils zuständigen Gremien zur Beschlussfassung vorzulegen.‘ Bedeckungsvorschlag: Die finanzielle Bedeckung soll durch Umschichtungen im Budget sichergestellt werden. Dazu liegen folgende Wortmeldungen vor: Gemeinderätin Pühringer: „Danke, sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe KollegInnen, wir stimmen diesem Antrag zu. Wir möchten aber anmerken, dass die Arbeitsmarktpolitik keine kommunale Aufgabe ist, sondern in den Bund gehört. Es ist Sache des Arbeitsmarktservices, Arbeitslose zu vermitteln, weil dieses den Zugang zu den Zielgruppen und allen Zahlen, Daten und Fakten hat. Das Arbeitsmarktservice hat auch die Instrumente, die Menschen zu vermitteln. Die Stadt Linz könnte aber mit diesem Projekt Arbeit 50Plus eine Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmarktservice suchen und ein mittelfristig wirksames arbeitspolitisches Schwerpunktprogramm für den Standort Linz entwickeln. Danke.“ Vizebürgermeisterin Hörzing: „Sehr geehrter Herr Bürgermeister, werte Kolleginnen und Kollegen, die Sozialdemokratie wird diesem Antrag zustimmen. Wir haben eine profunde Erfahrung, gerade mit der Unterstützung von Menschen, die es am Arbeitsmarkt schwer hatten. Ich darf an die ,Aktion 20.000‘ erinnern, bei dem auch die Stadt Linz eine Vorreiterrolle eingenommen hat und auch das Programm Job Restart ist unterstützt worden. Bei ,Aktion 20.000‘ waren es knapp 200 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die hier eine Perspektive und auch ein Job gefunden haben, bei Job Restart waren es ca. 100 Personen. Wir haben die soziale Verantwortung immer wahrgenommen, darum ist es mir auch wichtig, dass wir dieses Projekt oder diesen Antrag heute annehmen, weil Herr Kollege Grabmayr das korrekterweise auch schon erwähnt hat, dass Gott sei Dank die Arbeitslosenzahlen in allen Altersgruppen rückläufig sind. Ich glaube aber auch, dass es wichtig ist, sich in Zukunft in allen Altersgruppen als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Ich glaube, da hat auch die Unternehmensgruppe Linz einiges zu bieten. Menschen im Alter von 50Plus haben viel Berufserfahrung und sind wertvolle Arbeitskräfte, auf die wir auch in Zukunft bauen können und wollen. Ich glaube, mit diesen beiden Zugängen ist es wichtig, hier tatsächlich ein Projekt zu erarbeiten, um hier dementsprechend Arbeitsplätze anbieten zu können. Wie gesagt, wir stimmen dem Antrag zu.“ Der Vorsitzende erteilt dem Berichterstatter das Schlusswort. Gemeinderat Grabmayr: „Ich danke für die avisierte Zustimmung und hoffe, dass das Projekt ein Erfolg wird.“ Der Vorsitzende lässt nun über den Antrag abstimmen. Der Antrag wird einstimmig angenommen.
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Der Antrag wird einstimmig angenommen.
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Danke, sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe KollegInnen, wir stimmen diesem Antrag zu. Wir möchten aber anmerken, dass die Arbeitsmarktpolitik keine kommunale Aufgabe ist, sondern in den Bund gehört. Es ist Sache des Arbeitsmarktservices, Arbeitslose zu vermitteln, weil dieses den Zugang zu den Zielgruppen und allen Zahlen, Daten und Fakten hat. Das Arbeitsmarktservice hat auch die Instrumente, die Menschen zu vermitteln. Die Stadt Linz könnte aber mit diesem Projekt Arbeit 50Plus eine Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmarktservice suchen und ein mittelfristig wirksames arbeitspolitisches Schwerpunktprogramm für den Standort Linz entwickeln. Danke.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, werte Kolleginnen und Kollegen, die Sozialdemokratie wird diesem Antrag zustimmen. Wir haben eine profunde Erfahrung, gerade mit der Unterstützung von Menschen, die es am Arbeitsmarkt schwer hatten. Ich darf an die ,Aktion 20.000‘ erinnern, bei dem auch die Stadt Linz eine Vorreiterrolle eingenommen hat und auch das Programm Job Restart ist unterstützt worden. Bei ,Aktion 20.000‘ waren es knapp 200 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die hier eine Perspektive und auch ein Job gefunden haben, bei Job Restart waren es ca. 100 Personen. Wir haben die soziale Verantwortung immer wahrgenommen, darum ist es mir auch wichtig, dass wir dieses Projekt oder diesen Antrag heute annehmen, weil Herr Kollege Grabmayr das korrekterweise auch schon erwähnt hat, dass Gott sei Dank die Arbeitslosenzahlen in allen Altersgruppen rückläufig sind. Ich glaube aber auch, dass es wichtig ist, sich in Zukunft in allen Altersgruppen als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Ich glaube, da hat auch die Unternehmensgruppe Linz einiges zu bieten. Menschen im Alter von 50Plus haben viel Berufserfahrung und sind wertvolle Arbeitskräfte, auf die wir auch in Zukunft bauen können und wollen. Ich glaube, mit diesen beiden Zugängen ist es wichtig, hier tatsächlich ein Projekt zu erarbeiten, um hier dementsprechend Arbeitsplätze anbieten zu können. Wie gesagt, wir stimmen dem Antrag zu.

Ich danke für die avisierte Zustimmung und hoffe, dass das Projekt ein Erfolg wird.

Abstimmungsergebnis

Ergebnis: angenommen

Der Antrag wird einstimmig angenommen.