Ferihumerstraße durch bauliche Veränderungen verkehrsberuhigen und aufwerten
L 5 · Fraktionsantrag · 16. Sitzung
Zusammenfassung
KI GeneriertDie Ferihumerstraße soll durch bauliche Umgestaltung verkehrsberuhigt und als Wohn- und Schulstraße aufgewertet werden. Vorgesehen sind eine Mischverkehrsfläche zwischen Wildbergstraße und neuer Eisenbahnbrücke, eine Pflasterung mit Signalwirkung, mehr Raum für Fußgängerinnen und Radfahrerinnen sowie eine attraktivere Gestaltung der Haltestellen Wildbergstraße und Peuerbachstraße. Begründet wird dies mit der als überdimensioniert beschriebenen Verkehrsfläche, dem bisherigen Ausbleiben des Erfolgs der mobilen Sperre und dem steigenden Verkehrsaufkommen rund um Schulbeginn und Urfahraner Herbstmarkt. Der zuständige Mobilitätsreferent soll die Maßnahmen in einem partizipativen Verfahren prüfen und ein Rahmenkonzept für einen späteren Gestaltungswettbewerb ausarbeiten. Die Kosten sollen durch Umschichtungen im Budget oder in künftigen Voranschlägen bedeckt werden.
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Sehr geehrte Frau Vizebürgermeisterin, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, geschätztes Publikum, auf Grund meiner Besichtigung vor Ort und nach Gesprächen mit Anrainern besteht keine Notwendigkeit einer kostenaufwändigen Veränderung der Ferihumerstraße. Eine Reduzierung der Spuren bei der Kreuzung mit der Wildbergstraße, von drei Spuren auf eine, würde nur Stau hervorrufen. In der Zeit des Urfahrers Marktes kann, wie bisher, eine mobile Sperre dienlich sein. Auch der Vorplatz der Berufsschule 6 ist ausreichend. Am Ende der Ferihumerstraße / Linke Brückenstraße ist kein Trennungskennzeichen der Fußgänger*innen bzw. Radfahrer*innen zu erkennen. Dies wäre notwendig und kostengünstiger. Danke.
Geschätzte Kolleginnen und Kollegen, Kollege Rabengruber, auch wir glauben, dass man die Ressourcen durchaus effizienter einsetzen kann, weil der Aufwand nicht dafürsteht. Denken wir lieber ganzheitlich und binden wir auch in Zukunft das Projekt der Stadtbahn ein. Wir werden uns auch enthalten.
Da muss ich schon noch etwas dazusagen, Frau Kollegin Schachner. Wir haben bei der Ausfahrt von einer eigentlich verkehrsberuhigten Straße drei Spuren, eine zum Rechtsabbiegen, eine die geradeaus führt und eine zum Linksabbiegen in das Urfahrmarktgelände. Da fragt man sich schon, warum man zehn Meter breite Asphaltspuren oder -streifen braucht und gleichzeitig die Haltestelle Wildbergstraße gefühlt 1,20 Meter breit ist. Beim Urfahrmarkt müssen die Leute auf die Straße hinuntersteigen, weil sie nicht mehr Platz haben. Ich frage mich wirklich, warum man sagt, dass das vergeudetes Geld ist. Diese Fläche könnte besser genutzt werden, wir könnten dort Bäume pflanzen, wir könnten den Gastgarten bei dem Lokal vergrößern, wir könnten die Haltestelle breiter machen und wir könnten das durchpflastern, dann ist die Signalwirkung eine völlig andere. Jedem, der quasi von der Hauptstraße nach links in die Wildbergstraße abzubiegen hat, wird klar sein, dass Geradeaus-Fahren keine Option ist, weil durch die Durchpflasterung eindeutig feststeht, dass das eigentlich eine Wohnstraße bzw. eine Schulstraße ist. Ich glaube, das muss man schon ins rechte Licht rücken und es gäbe einfach viel Potenzial, die ganze Strecke entlang, dass man das umgestaltet. Zugleich wird die Peuerbachschule nächstes Jahr saniert und auch in diesem Zuge wür- de sich einiges ergeben und möglich werden. Man müsste jetzt daran denken, das anzugehen, weil sonst ist wieder eine Chance vertan.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: angenommen
Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von ÖVP (11), FPÖ (9) mit Stimmenmehrheit angenommen.