Für ein sicheres Zuhause: Wohnen im Dialog

L 5 · Fraktionsantrag · 25. Sitzung

Berichterstatter:

Ergebnis:ausschuss verwiesen

Zusammenfassung

KI Generiert

Geprüft werden soll eine Beteiligung der Stadt Linz am Projekt „Wohnen im Dialog“ gemeinsam mit den in Linz tätigen gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaften. Das Projekt soll nicht nur im öffentlichen Raum, sondern auch in Linzer Wohnsiedlungen eingesetzt werden, um Nachbarschaftskonflikte frühzeitig zu moderieren und zu lösen. Als Vorbild werden bereits bestehende Kooperationen in anderen oberösterreichischen Städten genannt, in denen das Projekt als erfolgreich beschrieben wird. Die Finanzierung soll durch Umschichtung im Budget erfolgen. Die Zuweisung an den Ausschuss für Finanzen und Integration wurde einstimmig angenommen.

Schlagwörter (9):wohnennachbarschaftskonfliktekonfliktmoderationwohnungsgenossenschaftensozialarbeitwohnsiedlungenintegrationbudgetumschichtungstadtplanung
AntragstextEinblendenAusblenden
Sehr geehrte Damen und Herren, viele von Ihnen kennen das vielleicht: Es ist ein langer Tag, man ist schon müde und will endlich einmal nach Hause in seine Wohnung. Man geht ins Stiegenhaus, wo einem schon interessante Gerüche entgegen und stolpert über Schuhe, die der Nachbar draußen stehen hat lassen. Vielleicht macht man noch den Müllraum auf und sieht, dass alles kreuz und quer liegt, von Mülltrennung keine Spur. Es ist nur zum Ärgern. Solche Dinge passieren gerade in großen Wohnsiedlungen relativ häufig und können zu großen Spannungen und Konflikten führen. Um dem entgegenzutreten, haben sich einige Städte und Gemeinden in Oberösterreich wie beispielsweise Wels, Steyr, Braunau am Inn und Traun mit der Volkshilfe zusammengeschlossen und das Projekt ‚Wohnen im Dialog‘ gestartet. Das Projekt fokussiert sich auf Konfliktmoderation in der Nachbarschaft sowie auf präventive, aktive Arbeit in Wohngebieten. Es hat sich bisher als sehr erfolgreich herausgestellt. In Linz gibt es aktuell das Projekt des Ordnungsdienstes, der in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit dem Land Oberösterreich das Sozialprojekt ‚Interdisziplinäre Soziale Arbeit im öffentlichen Raum‘ (ISAR) finanziert hat. Dieses Projekt wird nun als ‚Wohnen im Dialog‘ fortgesetzt. Allerdings bezieht sich dieses Projekt mehr auf öffentliche Räume. Aus unserer Sicht wäre es gut, dieses Projekt voll auszuschöpfen und - damit es auch wirklich die volle Wirkung hat -, ähnlich wie das Projekt ‚Wohnen im Dialog‘ auszudehnen, das zum Beispiel in Wels, Steyr und Traun durchgeführt wird. Man könnte sich in Kooperation mit dem Sozialressort und den Wohnungsgenossenschaften daran beteiligen, um auch hier eine Möglichkeit der Konfliktlösung zu finden. Ich ersuche um Zustimmung. Vielen Dank. (Beifall)
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Sozialreferentin Karin Hörzing wird ersucht, in Zusammenarbeit mit den in Linz tätigen gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaften dafür Sorge zu tragen, dass sich das Sozialressort der Stadt Linz und die gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaften finanziell und inhaltlich am Projekt „Wohnen im Dialog“ beteiligen, damit es auch in Linzer Wohnsiedlungen zur Anwendung kommen und somit zur Lösung von Nachbarschaftskonflikten beitragen kann. Die Bedeckung der Kosten soll durch Umschichtung im Rahmen des Budgets erfolgen.
Wortmeldungen (2)EinblendenAusblenden

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, ich ersuche um Zuweisung dieses Themas zum Ausschuss für Finanzen und Integration, da dieses Thema doch eine sehr integrative Komponente hat. Ich ersuche um Zustimmung.

Vielen Dank, wir können mit der Zuweisung an den Ausschuss für Finanzen und Integration sehr gut leben.

Abstimmungsergebnis

Ergebnis: ausschuss verwiesen

Die Zuweisung des Antrages an den Ausschuss für Finanzen und Integration wird einstimmig angenommen.