Skateparks in Linz entwickeln – EU-Förderungen abholen
H 8 · Fraktionsantrag · 4. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz
Zusammenfassung
KI GeneriertGefordert wird die Entwicklung von Skateparks in Linz unter Einbeziehung der Skater-Community und die Ausarbeitung von EU-förderbaren Projekten für den Skate-Sport. Begründet wird das mit dem Bedarf an geeigneten, witterungsunabhängig nutzbaren Anlagen für Skaterinnen und Skater sowie für BMX-, Inlineskate- und Scooter-Nutzung im öffentlichen Raum. Genannt wird auch, dass die bestehenden Skateplätze organisatorisch zu den Spielplätzen zählen und dafür nur begrenzt Budget zur Verfügung steht, weshalb Förderprogramme genutzt werden sollen. Zusätzlich sollen geeignete Flächen für neu zu gestaltende Skate-Anlagen gefunden werden. Die Zuweisung an den Ausschuss für Generationen, Soziales und Sport wurde abgelehnt; der Antrag selbst wurde bei mehreren Stimmenthaltungen mehrheitlich abgelehnt.
AntragstextEinblendenAusblenden
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Wortmeldungen (6)EinblendenAusblenden
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, geschätzte Kolleginnen und Kollegen, vorerst einmal zur Klarstellung, ich habe die Wortmeldung für die Fraktion nicht übernommen, weil ich besonders glaubwürdig wirke, wenn ich mich auf einem Skateboard durch die Stadt bewege.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen, nach diesen Worten ist es ein bisschen schwer zu reden. Das Einzige, was ich sagen kann ist, dass ich den Sport liebe und mir die Bewegung unserer Linzer und Linzerinnen wichtig ist. Daher rede ich über dieses Thema. Wir hatten das Thema Skatepark in der vergangenen Periode war schon einmal im Gemeinderat. Das ist ein tolles Thema und eine große Bereicherung für unsere Stadt. Noch dazu gibt es natürlich eine starke Community mit sehr ambitionierten Zielen. In diesem Antrag wurden schon zwei Zielgruppen angesprochen. Erstens, ist der Leistungssport die tollste Sache, es ist die Krönung, an einem olympischen Spiel teilzunehmen, ein olympischer Sport hat schon seinen Platz in unserer Gesellschaft. Das Zweite sind die Bewegungsmöglichkeiten für die Linzerinnen und Linzer. Das Platzfinden für und das Kreieren und Aufbauen solcher Bewegungsmöglichkeiten ist eine große Aufgabe mit vielen Fragen und Zuständigkeiten. Dieses Thema ist in Zeiten des Klimawandels und in einer Zeit der Änderung der Denkweise wie mit freiem Raum in der Stadt umzugehen ist und mit dem Ziel weniger Beton und mehr Schutz unseres Grüns in der Stadt zu erreichen, nicht leicht. Darüber müssen wir mit vielen verschiedenen Expertinnen und Experten, Planern und Institutionen diskutieren. Die Grünen stehen hinter diesem Antrag, aber zuerst wünschen wir eine breite Diskussion im Sport- und Sozialausschuss. Danke.
Ich werde jetzt keine Paartherapie zwischen der SPÖ-Fraktion und der LinzPlus-Fraktion versuchen …Heiterkeit…, aber ich muss gestehen, es amüsiert mich doch ein bisschen. Nichtsdestotrotz ist zu sagen, dass zum bestehenden Antrag inhaltlich relativ wenig gesagt worden ist und darum würde ich gerne etwas dazu sagen. Es wurde argumentiert, dass ein Skatepark natürlich sehr oft nutzbar ist und die verschiedensten Nutzergruppen zu jeder Zeit in diese Parks gehen können. Das ist ein Teil von öffentlichem Luxus, den wir in unserer Stadt schaffen sollten. Ich glaube, es sprechen ganz viele Themen, unter anderem auch die Bewegung und z.B. die Fettleibigkeit, dafür, dass wir diesem Antrag zustimmen, noch dazu wo es dafür EU-Förderungen gibt, zustimmen. Insofern würde ich vielleicht die eine oder andere Beziehungskrise übersehen und dem zustimmen.
Ich wollte mich eigentlich nicht zu Wort melden, weil ich hier nicht dazwischenstehen möchte, aber es ist tatsächlich so, dass das ein bisschen einen Geschmack hat. Wenn jemand anderer so einen Antrag stellen würde, dann würde Herr Potočnik sofort den Knüppel aus dem Sack ziehen. Mit den Compliance Regeln ist das eigentlich nicht vereinbar. Ich möchte nur so viel sagen, zum Schutz des Herrn Potočnik enthalten wir uns bei diesem Antrag der Stimme.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, ich glaube, dass es sinnvoll wäre, den Antrag dem Sportausschuss zuzuweisen.
Danke für die Wortmeldungen. Ich war gar nicht darauf gefasst, so eine persönliche Rührung bei Herrn Kollegen Kühn auszulösen. Diese Rührung hat ihn offensichtlich dazu gebracht, dass er gar nicht ganz genau hingehört hat, als ich den Antrag präsentiert habe. Ich habe nämlich gesagt, dass Herr Andreas Pfleger als Sprachrohr für die Community auftritt. Ich habe 88 Unterschriften von Linzer Bürgerinnen und Bürgern und von einigen aus der Community aus den Umlandgemeinden, das habe ich auch erwähnt. Frau Vizebürgermeisterin Hörzing weiß das auch, weil sie schon vor Jahren mit Herrn Andreas Pfleger zusammengesessen ist und mit ihm über die Thematik gesprochen hat. Also er beschäftigt sich mit dieser Thematik schon lange, bevor es LinzPlus gegeben hat und noch viel länger, als er auf der Liste LinzPlus gestanden ist, nur, um alles gerade zu rücken. Eine Paartherapie ist also überhaupt nicht notwendig, nur vielleicht ein bisschen die Ohren spitzen. Einer Zuweisung zum Sportausschuss stehe ich positiv gegenüber, weil man über das alles gut diskutieren und Projekte entwickeln kann.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: abgelehnt
Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von SPÖ (20), ÖVP (11), NEOS (2), MFG (2) und KPÖ (2) mit Stimmenmehrheit abgelehnt.