Anfrage von Gemeinderat Potočnik an Stadtrat Prammer betreffend „Baulandreserven und Wohnbauprojekte“
4 · Anfrage · 9. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz
Zusammenfassung
KI GeneriertBehandelt wurden Baulandreserven, Wohnbauprojekte und die Frage, wie Linz mit Flächenknappheit, Nachverdichtung und leistbarem Wohnen umgeht. Die Stadt verweist auf 173 Hektar gewidmetes, aber unbebautes Bauland, davon rund 123 Hektar für Wohnen, und schätzt darauf theoretisch etwa 9300 Wohnungen. Als zentrale Instrumente zur Mobilisierung nennt sie Raumordnungsverträge, Aufschließungs- und Erhaltungsbeiträge sowie Vorgaben aus dem örtlichen Entwicklungskonzept und der Stadtstrategie. Für die Bevölkerungsentwicklung wird ein mittleres Wachstum von 0,5 Prozent pro Jahr angenommen; zugleich verweist die Stadt auf rund 24.000 Wohnungssuchende im Vorjahr und auf einen anhaltenden Bedarf an zusätzlichen Wohnungen. Bei größeren Wohnbauprojekten soll das Linzer Modell weiterhin einen Anteil von mindestens einem Drittel für sozialen Wohnbau sichern, während Baulandsicherungsverträge als Mittel gegen Bodenspekulation als wenig wirksam bewertet werden.